Abrechnung

Abrechnung mit oder ohne Pflegegrad

Bei der Abrechnung meiner Dienstleistungen ist zu unterscheiden, ob die zu betreuende Person einen Pflegegrad nach dem Pflegestärkungsgesetz hat, oder nicht und ob die Betreuung im Rahmen der Verhinderungspflege in Betracht kommt. Ab Pflegegrad I kann auch über den monatlichen Entlastungsbetrag abgerechnet werden. Liegt kein Pflegegrad vor, stelle ich meine Leistungen privat in Rechnung. 

Ich rechne auf folgende zwei Arten ab: 

PRIVAT

Hat die zu betreuende Person keinen Pflegegrad, oder sind alle Budgets der Pflegekasse bereits ausgeschöpft (z.B. durch die häusliche Krankenpflege), stelle ich meine Dienstleistungen am Monatsende privat in Rechnung.

Sie können die anfallenden Kosten ggf. anteilig von Ihrer Steuer absetzen.
Fragen Sie hierzu bitte Ihren Steuerberater!

MIT PFLEGEGRAD

Ab Pflegegrad 1 kann der monatliche Entlastungsbetrag i.H. von  125 €  z.B. für die Unterstützung einer Seniorenassistentin genutzt werden. Ab Pflegegrad 2 übernimmt die Pflegekasse die Kosten im Rahmen der stundenweisen Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI). Die Verhinderungspflege kann unter bestimmten Voraussetzungen wochen-, tage- oder auch stundenweise in Anspruch genommen werden.

Meine Angebote zur Unterstützung sind behördlich anerkannt und ich rechne mit meinem Institutionskennzeichen direkt mit der Kranken- /Pflegekasse ab. 

Hinweis: Da ich der Kleinunternehmerregelung unterliege, bin ich von der Umsatzsteuer befreit (§19 UStG) und weise diese auf meinen Rechnungen auch nicht aus.